MINI-WM, DROHNE, HYMNEN – und alle Jugenden des TuS an einem Tag vereint

Ich habe meinen Sohn gefragt, was ihm am besten beim Jugendtag gefallen hat, was sein Highlight war. Seine Antwort ohne Nachzudenken: die Pommes. Das WM-Turnier sei auch super gewesen. Und weniger gefallen? Spanien. In der Mannschaft hat er gespielt.

Es war ein strahlender Samstag draußen im Pferdsaliment, wo der TuS auf seiner herrlichen Anlage zu Hause ist. Gestrahlt hat nicht nur die Sonne, sondern auch die Kinder und Jugendlichen.

Dass Dutzende von ihnen mit ihren Eltern bei diesen außergewöhnlichen Bedingungen gekommen sind, ist bemerkenswert und macht uns sehr stolz. Danke für euer Vertrauen.

Die TuS-Kinder hatten am Jugendtag Essen und Trinken frei. Eine Überraschung, die lautstark bejubelt wurde. Danke an Claudia, Markus, Stephan, Rainer, Bernd, Marius, Peter, Kurt, Nicole, Lukas und Jens (für die Batterien). Und die Eltern, die spontan mitangepackt haben. So geht Vereinsleben.

Die Torschussmessanlage war ein echter Renner. Diverse Jugendliche schafften über 70 km/h, die Kinder waren mit 40–60 km/h gut dabei. Sie probierten sich aus – Volley, Aufleger, alles war erlaubt. Danke an unseren Stationsleiter Tom! Sieger wurde übrigens Jonas Weller, der Torjäger der Herren, mit knapp 110 km/h. Barfuß.

Auch das neue Torwandnetz bekam seinen ersten Einsatz. Hier musste man, wie Haaland oder Mbappé, in die unteren oder oberen Ecken zielen.

Die Superstars von Norwegen und Frankreich sind ein gutes Stichwort. Mit ihnen und zehn anderen hatten wir zu Beginn die Ländertische geschmückt – inklusive Fahnen. Nicht alle Länder fanden genug Fans: Brasilien, Kroatien, Norwegen, Belgien, USA und die Türkei gingen leer aus.

So bestritten Deutschland, Frankreich, England, Argentinien, Spanien und Portugal das erste Mini-WM-Turnier des TuS Diedesfeld – mit durchmischten Mannschaften und speziellen Regeln: Tore der F-Jugendlichen zählten zum Beispiel doppelt.

Und für die Kinder war es das Salz in der Suppe. Sie waren motiviert, wollten gewinnen und waren sofort im Wettkampfmodus. In den Pavillons zwischen und vor den beiden Spielfeldern wurde das Treiben gebannt verfolgt. Bei den Platzierungsspielen nach der Gruppenphase wurden beim Einlaufen die Hymnen der Teams gespielt. Eine tolle, spontane Idee.

Letztlich standen sich beim Finale Deutschland und England gegenüber – ein Klassiker des Weltfußballs. Zum Elfmeterschießen kam es Gott sei Dank nicht. Mini-Kane und Co. machten den einen entscheidenden Treffer. England ist damit der erste Weltmeister der TuS-Mini-WM. Deutschland erreichte mit tollen Leistungen einen starken zweiten Platz.

Bei der Siegerehrung waren einige Kinder enttäuscht – es gab auch Tränen. Andere waren sichtlich stolz und ließen sich feiern. Das Schöne am Fußball ist, dass es ein Spiel ist. Es gibt immer die nächste Aktion, den nächsten Wettkampf. Beim anschließenden Wassereis war aller WM-Frust schnell vergessen.

Wir betonten bei einer kurzen Ansprache, wie happy wir sind, solch großartige Kids im Verein zu haben.

Danke sagen möchte ich meinem leidenschaftlichen Kern-Orgateam um Christina, Julia, Matthias, Marco und Jonas. Es ist eine Freude, mit euch Events zu planen und durchzuführen. Keiner verliert die Nerven, keiner nimmt sich zu wichtig, jeder springt für den anderen ein. Jederzeit.

Besonders hervorheben will ich auch den Mann mit der Drohne, der fantastische Bilder festgehalten hat. Sie zeigen besser, als es jedes Wort vermag, was wir mit dem neu eingeführten Jugendtag geschafft haben: Alle Jugenden zusammen vereint.

TuS Diedesfeld – ein großes Team. Ein Verein.

Marc Bartl, Jugendleiter beim TuS Diedesfeld

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